WSV-MTB-Team

 

                                                                                                                                                                                   

WSV-Mountainbike-Team / Saison 2011

Wintersportler auch auf dem Rad sehr aktiv


Der Rückblick auf den Bikesommer der WSV-Biker erweist sich als sehr fassettenreich. Neben den

traditionellen Touren und Wettkämpfen betraten auch einige von ihnen Neuland bei Alpenmarathons

sowie bei mehrtägigen Etappenrennen.

 

Schon unmittelbar nachdem der letzte Schnee des vergangenen Winters geschmolzen war, wurden

die ersten gemeinsamen Bikeausfahrten organisiert und durchgeführt.

 

Ab Mai traf man sich dann anstelle der Skigymnastik jeweils dienstags zum Biken. Vom Treffpunkt an

der Lammerbergschule aus ging es dann auf Feld- und Waldwegen rund um Albstadt. Meistens wurde

ein Teil der Strecke des Albstadt-Bikemarathons abgefahren.

 

Als erster Wettkampf standen am 04.06.2011 die GONSO-Albstadt-MTB-Classic in Form eines Kurz-

marathons über 48 km an. Diese alljährlich stattfindende Veranstaltung wird von vielen Bikern als Start

in die Marathonsaison genutzt.

 

Drei WSV-Biker gingen hierbei heuer an den Start und erzielten folgendes Ergebnis:

 

GesamtrangNameZeit
181Roth, Holger2:03.54
248Merz, Axel2:09.39
401Knittel, Roland2:27.37

 

 

 

 

 

GONSO-Albstadt-MTB-Classic 2011

Axel Merz beim GONSO-Albstadt-MTB-Classic
 
 
Am ersten Juli-Wochenende wurde wie in den Vorjahren von unserem Bikekameraden Thomas Blickle

organisierte Gebirgstour durchgeführt, die durch die Lechtaler und Ammergauer Alpen führte.
 
 
Wenige Tage später, am 09.07.2011 stand das Saison-Highlight, der Albstadt-Bikemarathon an. Neun

Starter vom Wintersportverein Tailfingen e. V. standen dabei am Start. Diesmal hatte es der Wettergott

mit den Albstädtern gut gemeint. Im Gegensatz zur Hitzeschlacht im Vorjahr war es bei trockenen Beding-

ungen und Temperaturen um 23°C optimal zu fahren. Trotz eines Sturzes im ersten Renndrittel konnte

Holger Roth eine Top-Zeit für das WSV-Team einfahren. Frank Roller ging trotz eines Trainingssturzes

im Vorfeld dieser Veranstaltung an den Start. Alle neun Starter erreichten das Ziel und erreichten dabei

beachtliche Plätze und Zeiten:


GesamtrangNameZeit
465Roth, Holger04:00.38
528Merz, Axel04:04.31
846Roth, Tobias04:21.55
1329Heider, Felix04:44.59
1380Roller, Frank04:47.15
1394Blickle, Thomas04:48.29
1474Knittel, Roland04:52.25
1485Biener, Robert04:52.54
1537Schmitz, Norbert04:55.36
  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag, 14.08.2011 fiel morgens um 7 Uhr bei herrlichem Sommerwetter in Hohenems / Vorarlberg

der Startschuss zum Highlander-Rennradmarathon welcher vom Veranstalter wie folgt beschrieben wird:

Vorarlberg von der härtesten Seite - 187 km und 4.040 Höhenmeter, 7 oder mehr Stunden auf dem Rad.

Zwischen Sonne, Regen und eventuell Schnee. Zutaten, die den Highlander-Radmarathon zu dem machen,

was er ist. Eine persönliche Herausforderung - in diesem Jahr auch für Axel Merz vom Wintersportverein

Tailfingen e. V.

 

Nach dem Start in Hohenems, mitten im Rheintal, führt die Strecke über das Bödele in den Bregenzerwald.

Über Schwarzenberg geht es Richtung Hochtamberg (1.705 Höhenmeter) und weiter zum Flexenpass am

Arlberg, mit 1.810 Höhenmeter die Spitze des Highlanders, nach einer rasanten Abfahrt führt die Strecke

über Bludenz Richtung Faschinajoch (1.513) und das Furkajoch (1.760) zurück nach Hohenems. 187 km

und 4.040 Höhenmeter werden absolviert.

 

Höhenmeter-Profil


  
Nach 9:18.14 Stunden im Sattel überquerte dann auch der Tailfinger die Ziellinie in Hohenems. Neben der

physischen Belastung war dies auch psychisch eine sehr hohe Barriere, die es zu überwinden galt. Von

Anfang an gab es nur ein Ziel: es zu schaffen, das Ziel heil zu erreichen.
 
 
Am 23.09.2011 startete das dreitägige Etappenrennen Sparkasse-Trans-Zollernalb zur zweiten Auflage.

An drei Tagen ging es mit dem Mountainbike über Stock uns Stein quer durch wunderschönen Zollernalb-

kreis. Mit am Start wiederum Axel Merz im Trikot des Wintersportverein Tailfingen e. V. Außerdem mit dabei

war Felix Heider, allerdings diesmal als Gaststarter für den Zollernalbkurier.
 
Die erste Etappe führte von Bad Imnau über Vöhringen, Rosenfeld, Geislingen nach Balingen. Am Samstag-

vormittag stand dann die zweite Etappe an: Von Balingen aus ging es über Erzingen, Ratshausen, Hausen

am Tann, Tieringen, Michelfeld hinab bis nach Nusplingen. Von dort aus über Heidenstadt, Hartheim, Meß-

stetten nach Lautlingen. Der Schlussanstieg führte über Margrethausen auf den Ochsenberg, von dem eine

 rasante Abfahrt bis ins Ziel in der Ebinger Innstadt folgte.
 
Trans-Zollernalb 2011 
Axel Merz u. Felix Heider beim Sparkasse-Trans-Zollernalb
 
 
Die dritte und letzte Etappe startete vor dem Ebinger Rathaus. Von dort aus ging es über die Karlsbrücke in

Richtung Straßberg. Hoch oberhalb des Schmeientals verlief die Strecke, welche über Kaiseringen nach Straß-

berg führte. Ein steiler Anstieg bis nach Winterlingen zog das Feld stark auseinander. Schnell war ersichtlich,

wer an diesem dritten Marathontag noch gute Beine hatte. Ein immens hohes Tempo wurde über die Höhen

Albstadts zwischen Rossberg und dem Tailfinger Buchtal gefahren, ehe dann der Anstieg bis hinauf zur

„Onstmettinger Burg“ folgte. Von dort aus ging es weiter in hohem Speed bis oberhalb von Jungingen im Killer-

tal ehe die Strecke an Boll vorbeiführte. Das Ziel in greifbarer Nähe, musste das Wahrzeichen der Zollernalb,

die Burg Hohenzollern noch zweimal angefahren werden ehe der finale Zielsprint in die Hechinger Innenstadt

folgte.
 
Nach drei atemberaubenden Etappen standen stolze 221 Kilometer und 4500 Höhenmeter zu Buche. Unter

335 Fahrern in der Herrenwertung (Hobbyklasse) belegte Felix Heider mit einer Gesamtzeit von 9:58.47 den

136. und Axel Merz mit 10:07.13 den 146. Gesamtrang.
 
Mit sehr vielen tollen Erinnerungen aus diesem Bikejahr 2011 verabschiedet sich das WSV-Biketeam in einen

hoffentlich schneereichen Winter und freut sich schon jetzt auf tolle Touren und Events im nächsten Jahr.


A. Merz